Tim Oliver Schultz

Leo wird gespielt von Tim Oliver Schultz:

Tim geboren am 22.07.1988 stammt aus Berlin, wo er als Sohn eines Facharztes für Lungenkrankheiten geboren wurde. Er wuchs mit seinen einer ältern sowie einer jüngeren Schwestern und einem älteren Bruder in Berlin-Wannsee auf.Als er zwölf Jahre alt war, endete die Ehe seiner Eltern mit der Scheidung.Zur Schauspielerei kam Tim Oliver Schultz durch eine Bekannte seiner Mutter, die ihm riet, zu einem Vorsprechen zu gehen.Schultz wurde daraufhin 1999, als er 11 Jahre alt war, von einer Berliner Castingagentin entdeckt. Später absolvierte er ein Schauspieltraining bei Cathy Haase, Regula Kukula und Ulrike Jackwerth.

 


 

Seine erste Rolle hatte er in der Comedy-Fernsehserie Beim nächsten Coup wird alles anders (2000). Nach seiner Mitwirkung in der ZDF-Reihe Ein starkes Team (2001), in der er, an der Seite von Maja Maranow, den Jungen Mirko spielte, folgten einige weitere Rollenangebote für das Fernsehen, anfangs meist kleinere Angebote.In dieser Anfangszeit spielte er in dem Fernsehfilm Sternzeichen (2003) neben Heikko Deutschmann und Karin Giegerich den Sohn eines erfolgreichen Anwalts.

 

Weitere Film- und Fernsehrollen:


 

Schultz übernahm anschließend relativ bald größere Fernsehrollen. In der 7. Staffel der Kinder- und Jugendserie Schloss Einstein, wo er in der Folgezeit viele junge Schauspielanfänger kennengelernte, war er 2005–2006 als Barkeeper und Mädchenschwarm Joe zu sehen.


 

In der ZDF-Vorabendserie Hallo Robbie! (2006–2007) hatte er eine wiederkehrende Serienrolle; er spielte Felix, den Freund der Tochter des Meeresbiologen Dr. Jens Lennart.

 

In der Sat1-Fernsehkomödie Noch ein Wort und ich heirate dich! (2007), in der Anica Dobra und Richy Müller seine Film-Eltern waren, verkörperte er den männlichen Part eines Zwillingspärchens, welches als Resultat einer Samenspende zur Welt kam.


 

 


 

Es folgten Kino- und Fernsehproduktionen wie Die Welle (2008; als jugendlicher Außenseiter Jens)


 


 

und Vulkan (2009; als Halbstarker des Dorfes), in denen Schultz oft unangenehme Typen zu verkörpern hatte.


 

In dem Kinofilm Ameisen gehen andere Wege (2011)


 

der bei den Internationalen Hofer Filmtagen uraufgeführt wurde, spielte Schultz, an der Seite von Henriette Confurius, in seiner ersten Kinohauptrolle den verschlossenen Abiturienten Richard, der nach dem Selbstmord seines Vaters freiwillig in ein Jugendheim zieht und sich dort in die rebellische Mitbewohnerin Kyra verliebt.


 

Im Polizeiruf 110: Risiko (2012) hatte er als Daniel Reimers ebenfalls eine der Hauptrollen; er spielte den Freund einer ermordeten Gymnasiastin.


 


 

Erfolgsrollen/Auszeichnungen:


 

Großen Erfolg hatte Schultz mit der Darstellung des Max in der Musikkomödie Systemfehler – Wenn Inge tanzt , wo er den arroganten Frontmann einer Punkrock-Band spielte, der sich in ein Mädchen (Paula Kalenberg) verliebt, das er überhaupt nicht leiden kann.

 

Für diese Rolle lernte Schultz professionell Singen und Bassgitarre. In dem Kinofilm Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch (2014) stellte Schultz ebenfalls einen Musiker dar. Er spielte den Mädchenschwarm Murdo, den Lead-Sänger einer Vampirband.


 

 


 

 

 

 

 

Eine weitere große Hauptrolle hatte er in dem Märchenfilm Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen (2014) als furchtloser Töpferjunge Michel. In dem ZDF-Märchenfilm Die weiße Schlange, der im Dezember 2015 erstausgestrahlt wurde, übernahm Schultz die männliche Hauptrolle des Bauernsohns Endres, der schließlich König wird.


 


 


 

2015 übernahm Schulz die Hauptrolle des krebskranken Leo in der TV-Serie Club der roten Bänder. Für seine Rolle ließ Schultz sich die Haare komplett abrasieren und spielte mit Glatze. Hierfür erhielt er 2016 den Grimme-Preis. Im Mai 2016 erhielt Schultz für die TV-Serie Club der roten Bänder gemeinsam mit den Schauspielern Timur Bartels, Nick Julius Schuck, Luise Befort, Ivo Kortlang und Damian Hardung außerdem den Ensemblepreis beim Deutschen Schauspielerpreis.

 


 

In der Presse wurde Schultz mehrfach als „Shooting-Star“ des Jahres 2015 bezeichnet.Die Tageszeitung DIE WELT beschrieb ihn 2015 in einem ausführlichen Zeitungsporträt als „Teenie-Idol“ und „Vorbild“ für Jugendliche. Die Boulevardpresse betitelte ihn, unter Anspielung auf sein attraktives Äußeres, häufig als „Schnuckel“ (Bravo), „Schönling“, sowie als „Frauen- und Mädchenschwarm“.

Produzent und Privates:

Schultz studiert neben seiner Tätigkeit als Schauspieler Produktion an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Abschluss ist dort für 2016 geplant. Seit 2014 war er bereits als Filmproduzent mit ersten kleineren Filmen bei der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin tätig. Sein erste eigene Filmproduktion ist das als deutsch-bulgarische Ko-Produktion entstandene Filmdrama Zhaleika, welches das Leben eines kleinen bulgarischen Dorfes schildert, und in dem das 17-jährige Mädchen Lora mit dem Tod ihres Vaters konfrontiert wird. Der Film lief 2016 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin im offiziellen Wettbewerb (Sektion „Generation“) und wurde von der Internationalen Jury mit einer „Lobenden Erwähnung“ ausgezeichnet.

Kurz nach den Dreharbeiten zu Club der roten Bänder starb seine Oma im Alter von 94 Jahren.

Tim Oliver Schultz lebt aktuell (Stand: Juli 2016) in einer WG in Charlottenburg


 

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